Ferienakademie der Technischen Universität München und der Universität Erlangen, Sarntal 1996
Die ersten Fotos sind da (Draufklicken für Orginalgröße):
Es is neune, in der Frua, draussen scheint die Sunn, die Kirchenglocken läuten, scho wieder muss ana noch furn. Der Prof' ist ein gerechter Mann, ob'st schlau bist, oder blöd. Ja ihr Buam, habt's euch bewurbn - jetzt is es zu spät. Du kannst Ionen sputtern, oder simuliern - oa Stund, nachdem Du drinnen sitzt, tust eh nichts mehr kappiern. Und wia i so dahinsinier über Dünnschichtfilme, tut es ploetzlich einen Knall - des war die Projektorbirne. Wir fuhren in die Berge, um Seminar zu machen, doch bei dieser Menge verging uns schnell das Lachen. Schwarzes Sakko, weisses Hemd - a schaurige Figur - er hat an Berg von Folien, und a Armbanduhr. Langsam kommt er näher, schubst mich durch die Tür - i riech an Hauch von Gallium, und er sagt zu mir:Refrain:
Geh vor, Du bist jetzt dro,
alle warten scho.
Kumm, schau net so dumm,
geh, moch ka Theata -
I bin's, der Doktorvatta!
Und ich sag' noch zu den Leuten:
"Treten's ein, und kommen's näher!
Nur Folien brauch ich koane,
die hab' i gmacht scho eher.
Sie müssen furchtbar müde sein,
sie habn ja Augenringe -
doch das ist mir jetzt ganz egal, das ist der Gang der Dinge."
Die erste Folie glaubns mir no,
die zweite dann so nimmer.
Sie zerlegn mir mein Beweis,
und es wird immer schlimmer!
Doch da fangt er zum Fragen an -
zu Berg stehn mir die Haar!
Er klopft mir auf die Finger,
schickt mich a zweitsmal vor:
(Refrain)
fachschaften.tu-muenchen.de), 25.11.1996, Letzte Änderung: 21.1.1996